Iftach Ben Aharons Buch untersucht das dialogische Element in Paul Celans Poesie im Lichte der Frage nach dem «Nichts». Das Nichts offenbart sich hier in zwei polaren Aspekten: im Pol der Zerstörung und des Todes als Verneinung des Seins und andererseits im kabbalistischen Sinne als das wahre Sein, als Unendlichkeit. Erst beim Durchgang durch das Nichts fallen die Trennwände, die Schalen, die den Menschen von sich selbst und den Menschen von anderen trennen. Die Rolle des Nichts besteht darin, eine Bewegung auf den anderen zu zu ermöglichen und als solche auch die Grundlage des Gesprächs zu sein.
Dialog durch das Nichts
Verstummen als Öffnung hin zum Anderen in der Dichtung Paul Celans
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Kartoniert
978-3-7235-1701-7
2022
374
Aus dem Hebräischen von Yoav Sapir
130 mm x 200 mm
1701
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