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Metamorphosen des Schopferischen

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Sektion für Schöne Wissenschaften, Sektion für Bildende Künste, Sektion für Redende und Musizierende Künste

Heft

8037

2024

88

Willem­-Jan Beeren, Luigi Fiumara, Sergio Andres Gaiti, Mohamed Sleiman Labat, Martin Riker, Alexander Schaumann, Peter Stebbing, Pieter van der Ree, Elsbeth Weymann

mit farbigen Abbildungen

210 mm x 290 mm

8037

STIL

Das schöpferische Motiv leitet alle Beiträge dieser Ausgabe, wenn auch auf recht unterschiedliche Weise. Kafka ist ihm schreibend nachgegangen, in den antiken Mysterienstätten wie Samothrake und Ephesos wurde dieses Motiv mit dem Schaffen aus dem Wort und der Erkenntnis durch das Wort verknüpft. Die Beiträge zu den Farbwirkungen zeigen, wie der Mensch durchstoßen kann zu einer Verbindung mit geistigen Realitäten, während die Ausführungen zu Architektur vor Augen führen, wie der Mensch gerade über das Raumerleben Wahrnehmungsorgane ausbilden kann, die auf den Menschen und die soziale Gemeinschaft zurückwirken. Erkenntlich wird: Jede Kunst birgt in sich das Nichts, den Abgrund oder die Dunkelheit des Tunnels. Durch jegliches künstlerisches Schaffen ist der Mensch aufgefordert, sich mit diesem Zustand zu konfrontieren und auseinanderzusetzen. Es sind Todesprozesse, die ihn verwandelt ins Leben zurückführen. 

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