Manfred Klett
Geb. 1933 in Tansania. Die Schulzeit verbrachte er nach dem Zweiten Weltkrieg an der Waldorfschule Stuttgart. Während eines einjährigen Arbeitsaufenthaltes im Nord-Osten Syriens entschloss er sich, Landwirt zu werden. Nach einer Lehre folgte das Studium der Landwirtschaft an der Universität Stuttgart-Hohenheim mit der Promotion im Fach Bodenkunde. Weitere vier Jahre waren der Forschung am Institut für biologisch-dynamische Wirtschaftsweise zum Thema «Düngung und Nahrungsqualität» gewidmet. 1968 markierte die Begründung der Betriebsgemeinschaft Dottenfelderhof (fünf Familien) und wenig später die der Landbauschule Dottenfelderhof. Nach zwanzigjähriger biologisch-dynamischer Aufbauarbeit übernahm er die Leitung der «Landwirtschaftlichen Abteilung der Naturwissenschaftlichen Sektion am Goetheanum». Nach vierzehnjähriger Tätigkeit und weiteren acht Jahren als freier Mitarbeiter an der mittlerweile umgegründeten «Sektion für Landwirtschaft» kehrte er auf den Dottenfelderhof zurück und nahm erneut eine Lehrtätigkeit an der dortigen Landbauschule auf. Manfred Klett starb 2025.
